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Presse
Muldaer machen bundesweit Licht
Firma Klüber Elektroanlagen mit acht Millionen Euro Jahresumsatz - Unternehmen setzt auf junge Mitarbeiter
Quelle: Gudrun Frohmader, Freie Presse vom 07.09.2010 Foto: Eckardt Mildner
Mulda. "Gute Ideen, verlässliche Mitarbeiter und Mut zum Risiko", nennt Giesbert Klüber als Voraussetzungen dafür, dass Klüber Elektroanlagenbau dieser Tage sein 20-jähriges Bestehen feiern konnte. So richtig mit morgendlicher Gratulationstour durch Partner und Kunden und einem freundlichen Abend für die ganze Belegschaft in der Muldentalhalle.
"Jetzt wird Licht!" heißt der Slogan der Firma, und Licht gemacht haben die Muldaer schon in vielen Orten Deutschlands. Wobei sie sich nicht nur auf die Beleuchtung konzentrieren, ihr Metier ist der gesamte große Bereich der Elektrotechnik.
In den Universitäten Köln, Bonn, Frankfurt am Main, in Freiberg und Dresden zogen sie die Strippen. Sie haben unter anderem die Theater in Darmstadt, Magdeburg, Mainz, am Potsdamer Platz in Berlin und in Zwickau unter Strom gesetzt. Die Semperoper und der Kulturpalast Dresden stehen ebenso auf ihrer Kundenliste. Wenn im Brand-Erbisdorfer Gymnasium, im neuen Freiberger AWG-Kaufhaus und im Krüger-Haus das Licht brennt und die Heizung funktioniert, dann hatten ebenfalls Giesbert Klüber und seine Mannschaft ihre Hände im Spiel.
Seit gut anderthalb Jahren arbeiten sie an der Umgestaltung im Dresdener Elbe-Park mit - ein Vier-Millionen-Euro-Auftrag. Und sie werden ebenso die Saydaer Mittelschule beleuchten. Denn: "Wir bauen auch hier in der Region, und das besonders gern", sagt der Chef und meint damit nicht nur die kürzeren Anfahrtswege zu den Baustellen.
Das aus seiner Sicht schönste Objekt aber liegt doch ein Stückchen weiter weg: das im Neorenaissancestil erbaute Kurhaustheater in Augsburg-Göggingen. "Das Gebäude war so runter, ich hätte nicht gedacht, dass es wieder so schön wird", sagt Giesbert Klüber, der auch außerhalb der Arbeit gern ins Theater geht. "Wenngleich mit einem anderen Blick, man schaut doch mehr auf die Technik", sagt er.
"Die Auftragsbücher sind voll, die Arbeitsplätze sicher", betont Giesbert Klüber. Wie aber kommt man zu Aufträgen, noch dazu zu solch respektablen? "Man muss sich kümmern und sehen, mit wem man ein Geschäft macht. Vor allem aber durch gute, qualitäts- und termingerechte Arbeit, denn das spricht sich herum." Klüber beziffert den Jahresumsatz seiner Firma auf rund acht Millionen Euro. Die derzeit 81 Mitarbeiter sind zum überwiegenden Teil Elektroinstallateure, Techniker, Meister und Ingenieure.
Jedes Jahr werden drei bis vier Lehrlinge ausgebildet, rund 70 sind es in den 20 Jahren gewesen. Der Großteil von ihnen ist in der Firma geblieben, denn die setzt auf junge Mitarbeiter, ohne auf die Erfahrung der Älteren verzichten zu wollen.
Seit zwei Jahren hat Klüber Elektroanlagen einen zweiten Standort in Dresden, denn der Kurs der Firma steht auf Expansion. So gehören mittlerweile zur Klüber-Gruppe auch Unternehmen der Blechverarbeitung sowie der Beleuchtungstechnik. In ihnen werden in Mulda und Chemnitz hauptsächlich Elektroverteilerschränke, Leuchten und Werkzeugkoffer für namhafte Marken gefertigt.
Erste Schätze für den Garten des Krügerhauses
Großstufen sind seit gestern am Schloßplatz
Quelle: Gabriele Fleischer, Freie Presse vom 27.08.2010 Foto: Eckardt Mildner
Zwei Riesen-Minerale zieren seit gestern den Garten vor dem Krügerhaus am Schloßplatz in Freiberg. "Die Bergsicherung aus Schneeberg hat uns einen besonders attraktiven Fund gestiftet", sagt der Kustos der Mineralogischen Sammlung, Andreas Massanek: "Im Bereich der Grube ,Wolfgangmaßen' wurde aus einem Quarzgang ein Block geborgen, der mit Rauchquarzkristallen besetzt ist." Teilweise würden sich in den Quarzen feuerrote Hämatiteinschlüsse befinden. "Die kleinen Drusen leuchten schon von weitem", schwärmt der Kustos von der neuen Attraktion vor dem einstigen Amtshaus. Auf besondere Weise ein Schmuckstück ist auch das zweite Exponat. Eine Großstufe mit fast zwei Metern Durchmesser vom Topasfelsen am Schneckenstein im Vogtland. Dieser Fundort war im 18. und 19. Jahrhundert eines der wichtigsten Edelsteinvorkommen Europas. Die Schätze vom Schneckenstein zieren wertvolle Schmuck- und Kunstgegenstände des sächsischen Königshauses, die heute im Grünen Gewölbe in Dresden zu bewundern sind. Das Gestein, in dem die Topase auftreten, ist weltweit einzigartig und wurde vom Vogtländisch-Böhmischen Mineralienzentrum zur Verfügung gestellt. Die bis zu fünf Tonnen schweren Objekte haben Fachleute vom SteinInetzbetrieb Deisinger aus Freiberg mit einem Spezialkran aufgestellt.
Das Krüger-Haus, das baulich bereits fertig ist, soll künftig die in Deutschland gefundenen Minerale aus der Pohl-Ströher-Stiftung und der Stiftung "Mineralogische Sammlung Deutschland" der TU Bergakademie Freiberg beherbergen. Dafür wird das Haus in den nächsten Wochen noch ausgestattet. Anfang nächsten Jahres soll es eröffnet werden. Dann vervollständigt die Schau die Ausstellung "Terra mineralia", die seit Oktober 2008 im Schloss Freudenstein bereits über 300.000 Besucher empfangen hat. Mehr als 1000 Mineralstufen sollen über drei Etagen einen festen Platz im Haus finden. Für Vorträge wird unter dem Dach Platz geschaffen. Bei den Arbeiten am Haus waren barocke Stuckdecken, Fragmente spätgotischer Wandmalerei sowie Natursteinkonsolen frei gelegt worden, die jetzt teilweise wieder zu bewundern sind. (mit CMH)
Zum Tag des offenen Denkmals am 12. September haben interessierte Besucher die Möglichkeit, das Haus, das in den Jahren 1510 bis 1512 direkt an der Stadtmauer errichtet wurde, zu besichtigen. 10 bis 17 Uhr sind halbstündig Führungen geplant. Das Gebäude, in dem einst der Hofmeister von Herzog Heinrich dem Frommen, Rudolf von Bünau, residierte, wurde nach dem Verkauf an die Wettiner als Verwaltungshaus genutzt. Bis 1997 war es Wohnhaus. 2004 hatte die Familie des Millionenstifters für Forschungen der TU Bergakademie, Peter Krüger, das Haus erworben.
Saisonrückblick D-Jugend SV Mulda
D-Junioren des SV Mulda in der Fußball-Bezirksklasse Chemnitz
Nach dem Gewinn der Kreismeisterschaft in der Saison 2008/09 bestand für die Mannschaft die Chance, sich mit 2 Aufstiegsspielen für die Bezirksklasse zu qualifizieren. Anfängliche Bedenken diesen Schritt zu wagen wurden zerstreut, die beiden Aufstiegsspiele souverän gewonnen und die Saison um Trainer Olaf Baumgart sehr erfolgreich bestritten. Die Jungen wurden in dieser Spielklasse stärker gefordert, konnten viele neue Erfahrungen sammeln und mussten auch wieder lernen, mit Niederlagen zurechtzukommen. Die größte Neuheit für die Spieler war die Umstellung auf das Großfeld, die aber, auch dank der sehr guten Trainingsbeteiligung, problemlos gelang. Das Ergebnis der Saison war ein fast sensationeller 3.Platz, wobei unsere Jungs zahlreiche bekanntere Vereine hinter sich lassen konnten.
| Platz | Mannschaft | Sp. | g | u | v | Torverh. | Differenz | Punkte |
| 1. | Chemnitzer FC 2 | 21 | 20 | 0 | 1 | 120:9 | 111 | 57 |
| 2. | SV Germania Mittweida | 21 | 19 | 1 | 1 | 76:13 | 63 | 55 |
| 3. | SpG Mulda/Lichtenberg | 21 | 14 | 1 | 6 | 75:43 | 32 | 40 |
| 4. | VTB Chemnitz | 21 | 13 | 0 | 8 | 65:43 | 22 | 36 |
| 5. | FSV Limbach-Oberfrohna | 21 | 12 | 2 | 7 | 61:33 | 28 | 35 |
| 6. | SpG Olbernhau/Pockau | 21 | 8 | 3 | 10 | 28:39 | -11 | 24 |
| 7. | Spvgg. Blau-Weiß Chemnitz 02 | 21 | 7 | 3 | 11 | 23:53 | -30 | 23 |
| 8. | TSV Germania Chemnitz 08 | 21 | 7 | 3 | 11 | 32:48 | -16 | 21 |
| 9. | SpG Burkhardtsdorf/Jahnsdorf | 21 | 6 | 1 | 14 | 32:70 | -38 | 16 |
| 10. | VfB Fortuna Chemnitz | 21 | 3 | 2 | 16 | 13:86 | -73 | 8 |
| 11. | SG Grün-Weiß Berbersdorf | 21 | 3 | 1 | 17 | 13:101 | -88 | 7 |
| 12. | BSC Motor Rochlitz zg. | 11 | 0 | 1 | 10 | 0:0 | 0 | 0 |
Mit diesem tollen Ergebnis schaffte die Mannschaft sogar den direkten Aufstieg in die höchste Spielklasse der D-Jugend, die Bezirksliga. Außerdem kam mit Tom Baumgart sogar der Torschützenkönig der Spielstaffel aus unserer Mannschaft. Wegen der altersmäßigen Trennung der Mannschaft in der neuen Saison und dem damit verbunden Weggang einiger Leistungsträger wurde aber die Entscheidung getroffen, die diesjährige D-Jugend in der neuen Kreisliga zu melden, wo mit dem neuen Trainerteam auch neue Aufgaben zu meistern sind.
Rothmühlpassagen - Hier waren wir tätig
Richtfest am Krügerhaus Freiberg
Bürgerhaus Berthelsdorf, hier waren wir regional tätig
Haus der Bürger für die Bürger
Nach 120 Jahren hat man wohl das Recht auf eine Generalreparatur und nach 120 Jahren kann man auch von einem Bestandsschutzrecht sprechen. Nach einer rund 110-jährigen Geschichte wollen wir aus Anlass des Heimatfestes zum 850. Geburtstag von Berthelsdorf das Bürgerhaus einweihen, ein Haus mit Tradition und als über einhundertjähriges Schulgebäude eigentlich schon damals ein Haus für die zukünftigen „Bürger“ des Ortes.
Die steuerzahlenden Bürger der Gemeinde haben sich das neue Kleid für das Haus nicht wenig kosten lassen. Rund eine Million und 200 Tausend Euro wurden in das Gebäude gesteckt, damit es uns in seinem neuen Antlitz erfreut. Anders als sonst üblich haben hier auch keine Regierungsstellen in Dresden und Berlin irgendwelche Fördergelder gezahlt und nicht von Staats wegen förderfähig.
Eine intensive Diskussion gab und gibt es im Gemeinderat und bei den Einwohnern zur Nutzungskonzeption und zu den Nutzungsmöglichkeiten des Objektes für sich genommen und im Zusammenspiel mit dem Jugendclub, aber auch und besonders zur Frage der Ausgestaltung.
Wir haben mit der Eröffnung nicht alle Konzepte fertig und wir sind dennoch guter Hoffnung, dass sich in Kürze die Bürger im Anblick des Hauses zu aktiver gesellschaftlicher Arbeit einerseits und zum geselligen niveauvollen Beisammensein andererseits hier einfinden werden. Der Anfang ist schon gemacht. Der Kulturverein und Faschingsklub haben einen großen Teil des Gebäudes als Domizil gewählt.
Die „Leseratten“ in Berthelsdorf werden es genießen, in der neuen Bücherei und im Leseraum ihre neuen Bücher und die „alten Schwarten aus vergangenen Zeiten“ auszuleihen. Eine Sonderausstellung über besonders „sparsame Tiere“ hat Einzug gehalten und wir werden sehen, welches Interesse sie auf Dauer finden. Ein schöner Versammlungsraum freut sich auf eine intensive Nutzung für diverse Lesungen, Konzerte, Vorträge usw. Letztlich liegt es natürlich an den Berthelsdorfer und Weißenborner Bürgern selbst wie umfangreich das Bürgerhaus frequentiert wird.
Wir wünschen allen Nutzern viel Freude und gutes Gelingen im neuen Bürgerhaus!
U. Eckert, Bürgermeister
